Was tun, wenn es einen erwischt?

Da sitzt man noch vor nicht allzulanger Zeit im Unterricht beieinander und kann das Gegenüber nicht recht einschätzen. Irgendwie is der ja auch komisch, denkt man sich. Durch einen Umstand, den ich heute nichteinmal mehr benennen kann, macht man dann mal was zusammen. Man hat sich viel zu erzählen und die Zeit fliegt wie im Flug an einem vorbei. Man mag sich. Doch dann is da auf einmal mehr. Man sehnt sich nach seinem Gegenüber. Man sieht sich mal 2-3 Wochen nicht und man kann nur noch an sie denken. Ist das nun schön oder doch eher böse? Freundschaft geht daran kaputt, denk ich mir. Weihnachten trat jemand neues in ihr Leben. Nach Silvester war es mir schon recht klar, dass die beiden nicht uninteressiert aneinander waren. Ich lag stundenlang wach und grübelte was ich machen sollte. Es ihr sagen? Was wird dann aus uns, wenn sie "Nein" sagt? Bedenken sind aber nur halb so schlimm wie Realität. Als sie mir dann sagte, sie sei nun mit ihm zusammen, konnte ich nicht mehr und habe es ihr vor den Kopf geschmissen. Ich schäme mich sehr, das getan zu haben. War sie wirklich ahnunglos? Selbstzweifel machten sich bei mir breit. Was hat er was ich nicht habe? Was mache ich falsch? Warum immer nur "Ich seh Dich als Freund, mehr ist da leider nicht"? Warum bin ich kein Beziehungstyp, sondern nur guter "Freund"? Sie ist nun glücklich, das seh ich ihr an. Nur warum kommen nun alle zu mir und fragen mich was ich von den beiden halte? Weiß denn mittlerweile jeder was ich für sie empfunden habe? Und was erwarten sie eigentlich für eine Antwort? Es war schwer für uns beide. Aber sie hat mich ihren "besten Freund" genannt. Das hat mich stolz gemacht. Und hey, was wäre ich ohne echte Freunde?
16.3.08 20:06
 


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